shutterstock 1628114497 03 - Advofleet Rechtsanwalt24

Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherung

Inhaltsverzeichnis

Gerade zum Ende des Jahres erreicht viele Versicherte der privaten Krankenversicherungen unerfreuliche Post. Meist handelt es sich um die Benachrichtigung einer Beitragssteigerung. Die Versicherungsprämie wird neu festgesetzt. Teilweise handelt es sich um deutliche Erhöhungen. Die privaten Krankenversicherer rechtfertigen ihre erhöhten Beiträge meist durch “verbesserte Heil- und Therapiemöglichkeiten für schwere Krankheiten infolge des medizinischen Fortschritts”, “steigender Lebenserwartung der Bevölkerung” und “allgemein gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen”. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei einer solchen Beitragserhöhung tun können.

 

1. Kündigung

Innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung zur Beitragserhöhung können Sie Ihre Krankenversicherung schriftlich kündigen. In dieser Zeit können (und sollten) Sie sich bei anderen Versicherern nach einem gleichwertigen Versicherungsschutz aber mit einem günstigerem Beitrag umschauen. Doch Vorsicht! Eine Kündigung ist nur sinnvoll und nur ratsam, wenn Sie aufgrund Ihres Alters und Ihrer Gesundheit bei der Konkurrenz überhaupt noch einen vergleichbaren Versicherungsschutz erhalten. Im Fall einer Vorerkrankung oder einem chronischen Leiden ist die Kündigung fast nie empfehlenswert. Denn im Rahmen der Gesundheits- und Risikoanalyse werden Sie bei anderen Versicherern meist schlechter eingestuft als bei Ihrer Ausgangsversicherung.
shutterstock 1954687744 02 - Advofleet Rechtsanwalt24

2. Tarifwechsel

Die zweite Möglichkeit ist, dass der Versicherer Sie auf Antrag in einen günstigeren Tarif wechseln lässt. Hier muss der Versicherungsschutz gleichartig sein. Denn als Versicherter haben Sie gegenüber dem Versicherer das Recht, in einen anderen Tarif mit geringerer Prämie zu wechseln, der einen gleichartigen Versicherungsschutz vorsieht. Dies betrifft jedenfalls die gleichen Leistungsbereiche, z.B. ambulante und stationäre Heilbehandlung. Die bisher erworbenen Rechte aus dem alten Tarif sowie Altersrückstellungen sind in den neuen Vertrag zu übertragen. Der private Krankenversicherer muss Sie über die Möglichkeit des Tarifwechsels aufklären. Leider passiert das meist nur unzureichend. Denn der Versicherer kann kaum Interesse daran, seine Kunden über einen Tarifwechsel zu informieren.

Sie benötigen rechtliche Unterstützung?

Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema oder wünschen mehr Informationen? Sie sind sich nicht sicher, wie Sie jetzt am besten vorgehen sollten? Wir konnten mit unserer Online-Rechtsberatung schon vielen Menschen bei ihren rechtlichen Anliegen weiterhelfen. Gerne unterstützen wir auch Sie im Rahmen unserer kostenlosen Erstberatung per Mausklick.

shutterstock 1819646375 02 1 - Advofleet Rechtsanwalt24

Fazit

Eine Beitragserhöhung ist erst mal ein Schock und oft einfach nur ärgerlich. Sobald sich der Ärger etwas gelegt hat, sollten Sie sich beraten lassen, ob eine Kündigung oder ein Tarifwechsel ratsam ist. Gerne helfen wir Ihnen im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung und zeigen Ihnen Ihre Optionen auf. Verwenden Sie einfach das Formular hier. Ein Anwalt wird sich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen melden.

shutterstock 1717999585 03 - Advofleet Rechtsanwalt24

Mehr als 20.000 Menschen vertrauen uns

Wir konnten bisher bundesweit mehr als 20.000 Menschen bei ihren rechtlichen Anliegen helfen.

Wir antworten innerhalb von 24 Stunden

Bei uns warten Sie nicht auf einen Beratungstermin, sondern erhalten Ihre Einschätzung sofort.

Unser Service ist "hervorragend"

Unsere Kundschaft hat unsere Beratung und unseren Einsatz bewertet - das Ergebnis macht uns stolz.

Bitte beachten Sie, dass die auf dieser Webseite aufgeführten Beiträge, Urteile, Hinweise, Auskünfte und Tipps keine Rechtsberatung darstellen. Alle Inhalte sind zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig verfasst worden, erheben jedoch keinen Anspruch auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Ausschließlichkeit. Die zur Verfügung gestellten Informationen ersetzen insbesondere keine individuelle juristische Beratung – denn jeder Fall ist anders und häufig kommt es auf die Details an. Die vorliegenden Inhalte sind unverbindlich und nicht Gegenstand einer anwaltlichen Beratung. Es wird kein Gewähr dafür übernommen, dass im Streitfall den hier dargelegten Urteilen und Ansichten gefolgt wird.