An dieser Stelle haben wir Ihnen eine Reihe von Informationen zum Thema Kitaplatz in Frankfurt am Main zusammengestellt.

Das Portal für Betreuungsplätze

In Frankfurt am Main gibt es Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren. Diese werden über das Portal www.kindernetfrankfurt.de vermittelt. Die Webseite bietet Ihnen Auskunft zum Thema Kinderbetreuung in Frankfurt am Main. Zudem gibt es eine Übersicht der geförderten Betreuungsangebote. Falls Sie Ihr Kind für einen Kitaplatz vormerken wollen, müssen Sie sich auf dem Portal registrieren. Die Webseite bietet zudem eine Reihe von interessanten Funktionen. So können Sie einen geeigneten Kitaplatz in Frankfurt über eine Reihe von Suchfunktionen finden. Angeboten wird unter anderem eine Umkreissuche als auch eine Suche per Karte. Auf diese Weise finden Sie einen Kitaplatz, der möglichst nah bei Ihnen liegt. Sie können aber auch andere Suchparameter wählen, beispielsweise ein besonderes pädagogisches Konzept. Insgesamt finden Sie auf dem Portal Hunderte durch die Stadt Frankfurt am Main geprüfte und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration genehmigte Kita-Betreuungsplätze.

Die Kita-Situation in Frankfurt

Auch in Frankfurt am Main fehlt es an Kitaplätzen. So berichtet die Hessenschau im April 2018, dass in einer Kita in Dornbusch Kinder regelmäßig früher abgeholt werden müssen, da es an Personal fehlt. Insbesondere durch Krankheiten wird die sowieso schon dünne Personaldecke weiter belastet. Zudem gibt es eine hohe Fluktuation bei den Erzieherinnen, da diese immer wieder woanders zum Einsatz kommen. Eine besonders schlimme Grippewelle hatte die Kita Anfang 2018 erfasst. Es wird berichtet, dass Personalmangel in Kits durchaus ein Normalzustand sind.  Viele Kitas seien nur mit 75 Prozent Personal ausgestattet. Permanent müsse Personal in die Bresche springen. Erzieherinnen würden “ständig am Limit” arbeiten. Der Hessische Städte- und Gemeindebund geht davon aus, dass landesweit mindestens 3.500 Erzieherinnen und Erzieher fehlen. Viele Kitas können schon jetzt geplante Gruppen nicht eröffnen, weil ihnen das Personal fehle. Zugleich sei die Nachfrage nach Plätzen sehr hoch.

Ausblick auf die Zukunft

Der Arbeitsmarkt für Erzieherinnen bietet nicht genügend Arbeitskräfte für die erforderlichen Plätze. Für die verantwortlichen Personen sind die Grenzen des Machbaren erreicht. Zugleich ist ein Konkurrenzkampf zwischen den hessischen Kommunen entbrannt, um die besten Fachkräfte zu gewinnen. Jeder Träger bemüht sich, die Erzieherinnen mit guten Arbeitsbedingungen zu locken, u.a. auch mit Wohnungen und Jobtickets. Statt sich um das Problem der mangelnden Kitaplätze zu kümmern, hat die hessische Landesregierung 2018 beschlossen, Kitaplätze teilweise kostenlos anzubieten und damit für eine noch größere Nachfrage gesorgt. Dies hat die Situation verschlimmert, statt sie zu verbessern.

Was tun?

Wer keinen Kitaplatz hat, der muss ihn sich einklagen. Wir haben hierzu bereits berichtet. Wer einen Verdienstausfall hat, kann wiederum Schadenersatz verlangen. Das Gesetz sieht vor, dass Kinder einen Anspruch auf einen Kitaplatz haben. Für viele Eltern ist die individuelle Situation jedoch kaum einschätzbar. Insbesondere ist unklar, ob man alle Voraussetzungen für einen Kitaplatz erfüllt hat, wie viel eine Klage kostet und wie lange das ganze dauert. Insbesondere für Eltern in Frankfurt am Main und in Hessen bieten unsere Vertragsanwälte eine kostenlose Ersteinschätzung auf Basis der individuellen Eingabe im Formular hier. Durch die Strategieberatung kann beleuchtet werden, ob eine Kitaplatzklage möglich, nötig und kostenmäßig lohnenswert ist. Nutzen Sie bitte gerne diesen Service, er ist mit keinerlei Verpflichtung oder Werbung verbunden.