Noch im Juli 2018 fehlten rund 3000 Kita-Plätze in Berlin. Wegen der enormen Schwierigkeiten bei der Suche und der damit einhergehenden Belastung demonstrierten Ende Mai 2018 mehrere tausend Eltern für mehr Kitaplätze. Und obwohl es noch immer viel zu wenige Kitaplätze gibt, tragen die Bemühungen der Eltern jetzt erste  Früchte.

Das Gute-Kita-Gesetz

So ist am 1. Januar 2019 das Gute-KiTa-Gesetz in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz steckt der Bund bis 2020 insgesamt 5,5 Milliarden Euro in die Kinderbetreuung. Davon fällt ein dreistelliger Millionenbetrag auf Berlin. Ziel des Gesetzes ist es, die Qualität der Kinderbetreuung zu steigern und zugleich die Eltern bei den Gebühren zu entlasten.

Wofür genau die zur Verfügung gestellten Geldbeträge eingesetzt werden, darf jedes Bundesland selbst bestimmen. Denkbare Maßnahmen sind die Verlängerung der Öffnungszeiten oder die Weiterbildung und Einstellung von Personal.

Tarifverhandlungen der GEZ

Auch die jüngst erfolgten und äußerst erfolgreich verlaufenen Tarifverhandlungen kommen den Kitas zu Gute. Bisher wurden die Berliner Erzieher(innen) im Gegensatz zu fast allen anderen Bundesländern nach dem Tarifvertrag für das Land bezahlt. Dieser sieht allerdings geringere Bezüge vor. Dies wird sich nun ändern. Erzieher können nun bis zu 580 Euro mehr im Monat verdienen.

Mit der besseren Bezahlung wird auch der Beruf des Erziehers bzw. der Erzieherin wieder attraktiver. Das wird geschätzt dazu führen, dass die zahlreichen freien Stellenangebote für Erzieher langfristig gesehen wieder besetzt werden können. Dadurch könnten bis zu 6000 neue Kitaplätze entstehen.

Der Kita-Navigator

Doch vorerst wird die Suche nach einem Kitaplatz stressig bleiben. Ein wenig Erleichterung bietet vielleicht die neue Kita-Navigator-App. Diese soll das Chaos auf den Wartelisten vermindern und den Eltern eine digitale und vereinfachte Möglichkeit der Kontaktaufnahme bieten.

Der Kita-Navigator funktioniert nach folgendem Prinzip: Die Eltern legen ein Benutzerkonto an und können dann anhand bestimmter Kriterien nach einer geeigneten Einrichtung suchen. Über die angezeigten Treffer können die Eltern dann direkt Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen. Ergeben sich auf Seiten der Eltern Änderungen so erfährt die angefragte Einrichtung über den Navigator davon.

Die Kitaplatzklage

Diese Maßnahmen werden allerdings nur ein kleiner Trost sein, wenn der Kitaplatz sofort benötigt wird. Doch diesen Eltern können wir sofort helfen. Einen Kitaplatz kann man nämlich auch einklagen. Bei einer solchen Klage unterstützen unsere erfahrenen Vertragsanwälte Sie gerne. Wöchentlich kommen über 20 neue Mandanten hinzu. Füllen Sie einfach das Formular aus und unsere Vertragsanwälte melden sich umgehend bei Ihnen mit einer rechtlichen Einschätzung, einer umfassenden Strategieberatung und den weiteren Optionen – passend zu Ihrem Fall.  Innerhalb von maximal 24 Stunden können Sie somit klären, wie Sie Ihr Ziel mit unserer Unterstützung schnellstmöglich erreichen. Das Beste daran: Die umfassende Ersteinschätzung ist für Sie natürlich kostenlos.